Anti-Jagd-Training
Der nächste Blockkurs Antijagd-Training ist bereits geplant. Interessenten können sich schon jetzt  unverbindlich vormerken lassen.
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Nächste Termine

Mi, 08.Sep, 16:15-17:45
Spaß und Gehorsam beim Spaziergang
Mi, 08.Sep, 18:30-20:00
Grundgehorsam für Anfänger und Fortgeschrittene
Do, 09.Sep, 15:00-16:15
Erlebnisspaziergang
akademie SCHNAUZE
Sabine Aulenkamp

ich"Man kann ohne Hund leben – aber es lohnt sich nicht!"
(Heinz Rühmann)
 

In Iserlohn geboren, in Düsseldorf aufgewachsen und im Saarland gereift. Durch mein Studium kam ich 1986 ins Saarland, wo ich seitdem meine Heimat gefunden habe.

Dabei gewann Rühmanns Zitat im Laufe der Zeit eine immer größere Bedeutung für mich, vor allem auch durch das Leben mit meinem unvergesslichen Freund Torro, einem Cao da Serra da Estrella – 65kg pure Sturheit und eine echte Hunde-Persönlichkeit (Wer Herdenschutzhunde kennt, weiß, was ich meine... ). Aber natürlich auch durch meine ehrenamtliche Mitarbeit im Tierheim und mein Engagement im Auslandstierschutz.

Um mein Wissen über hundisches Verhalten zu intensivieren, habe ich 2003 eine 2jährige Ausbildung zur Fachfrau für Hundeerziehung, Hundetrainerin u. Verhaltenstherapeutin  gemacht und 2005 erfolgreich abgeschlossen.

Zusätzliche praktische Erfahrung sammelte ich u.a. als Trainerin bei einem Saarbrücker Hundeverein.

All dies bereitete schließlich den Weg für die akademie SCHNAUZE: Seit Anfang 2006 arbeite ich selbstständig als Trainerin und Verhaltenstherapeutin für Hunde.

 

 
Philosophie

Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig. (Arthur Schopenhauer)

 
Grundlage meines Trainings ist die Arbeit über positive Verstärkung.
Starkzwangmittel wie Stachelhalsbänder und (glücklicherweise mittlerweile verbotene) Elektroreizgeräte lehne ich genauso ab wie die "Erziehungsmethode" Leinenruck.

Seit zig Jahrtausenden lebt der Mensch mit dem Hund zusammen und macht sich dessen Fähigkeiten zu nutze. Hunde werden gehalten, um Haus und Hof zu bewachen, sie helfen bei der Jagd, ziehen Schlitten oder tragen Lasten. Ihre Nasen können Spuren aufnehmen, finden Verschüttete, suchen nach Drogen oder machen  Schimmelpilze hinter Tapeten ausfindig. Neben den vielen Gründen, einen Hund zu halten, ist jedoch einer ganz besonders hervorzuheben: Immer mehr Menschen sehen in ihrem Hund einen Sozialpartner und wünschen sich einen treuen Begleiter; einen netten, zuverlässigen Familienhund, der gut sozialisiert ist und gut klar kommt mit all den Anforderungen, die die moderne Zivilisation an unsere tierischen Freunde stellt.

Ziel meines Trainings ist es, Ihnen zu zeigen, wie Sie aus ihrem Hund einen solchen Gefährten machen können - und zwar ohne Einsatz von Gewalt. Mit viel Verständnis, Liebe und der notwendigen Konsequenz werden Sie und Ihr Hund zu einem starken Mensch-Hund-Team zusammenwachsen.

Erziehungsmethoden, die auf  Zufügen von Schmerz, Angst oder Schreck basieren, lehne ich kategorisch ab. Zu solchen Praktiken zählen neben Elektroreizgeräten (glücklicherweise mittlerweile verboten!), auch Stachelhalsbänder, Kettenwürger und die Methode „Leinenruck“. Auch Sprühhalsbänder werden Sie in meinem Training nicht finden. Der Einsatz dieser von manchen Trainern leider immer noch gern als „völlig harmlos“ verniedlichten Geräte führt nicht nur zu einer starken Verunsicherung des Hundes, sondern kann auch schlimme Fehlverknüpfungen und Verhaltensprobleme zur Folge haben.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Lernen mittels positiver Verstärkung viel schneller erfolgt als mittels Strafe.  Braucht man für diese Erkenntnis wirklich die Wissenschaft? Fragen Sie sich selbst, wann sie motivierter sind:  Wenn Ihr Chef ihre positiven Leistungen als Selbstverständlichkeit ignoriert und Ihre wenigen Verfehlungen permanent und womöglich lautstark tadelt ? Oder wenn er Ihnen für Ihre Arbeit Lob und Anerkennung entgegen bringt?

Und: Es gibt überhaupt keinen Grund, rabiate Erziehungsmethoden einsetzen zu wollen! Es geht auch anders! Verständnis und eine konsequente Führung mit klaren Regeln auf einer Basis aus Vertrauen und Liebe schaffen den Rahmen, damit Sie und Ihr Gefährte zusammenwachsen -  zu einem starken Team!

Und viel Spaß werden Sie beide dabei auch noch haben!

 
Qualifikationen

 
2003 - 2005:


Ausbildung zur Fachfrau für Hundeerziehung, Hundetraining und Kynotherapie (Verhaltenstherapie f. Hunde)

 

Fortbildungen und Seminare bei:


Turid Rugaas, Clarissa von Reinhardt, Maria Hense, Andrea Kühne, Sabine Schroll, Birgit Laser

 

in den Kompetenzbereichen:


Mensch-Hund Beziehung, Aggressionsverhalten, Stress bei Hunden, Entwicklungspsychologie, Clickertraining, Spielmotivation und Autorität, Hunde sinnvoll beschäftigen.

 

Torro
- 65 kg Herdenschutzhund

Floyd - ein rauhbeiniger spanischer Kettenhund.

Baba - aus einer spanischen Tötungsstation, von einem Jäger dort wegen "Untauglichkeit" zur Jagd abgegeben.

Mein langjähriges Engagement im aktiven Tierschutz.

Mehrjährige Erfahrung als Hundetrainerin.

 

 
Meine Hunde

Torro

Torro 01ein Cao da Serra da Estrella, ein portugiesischer Herdenschutzhund, wurde auf einem Bauernhof irgendwo in Südportugal geboren und trat mit ca. neun Wochen die größte Reise seines Lebens an. Versteckt unter dem Beifahrersitz eines VW-Buses verschlief er die entscheidenden Momente der Grenzkontrollen und kam somit unentdeckt als illegaler Einwanderer nach Deutschland. Dadurch wurde nicht nur sein Schicksal besiegelt, auch mein Leben nahm, wenn auch viel später, durch ihn eine neue Wendung.

Als ich ihn das erste Mal sah, passierte das rein zufällig und unser Zusammentreffen dauerte nur ein paar Minuten, aber ich habe es trotzdem nie vergessen. Zu beeindruckend war dieser Hund, riesig groß und einfach umwerfend - nicht nur körperlich.Torro 03

Erst viel später traf ich ihn wieder und so passierte es, dass ich die letzten 5 Jahre seines Lebens mit ihm verbringen durfte. Und vieles, was ich bisher über Hunde zu wissen glaubte, wurde durch ihn in Frage gestellt.  

Jeder Hund ist ein besonderer Hund – und Torro war eben (m)ein besonderer Hund. Stur wie ein Panzer vereinte er alle herdenschutzhundtypischen Eigenschaften in seiner Person. Er war eine echte Hundepersönlichkeit, ein souveräner Rüde mit eigenem Kopf und großem Herz, ein echter Hundebär!Torro 02

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Floyd

Floyd hatte sein Leben als Kettenhund irgendwo in Spanien verbringen müssen, bis er abgegeben wurde, da man einen neuen Hund hatte. Er kam also in eine Tötungsstation, kurz bevor der örtliche Tierfänger, der gleichzeitig auch die Hunde in der Tötung betreut, Urlaub machte. Der Einfachheit halber sollten daher alle Hunde eingeschläfert werden. Zum Glück konnten Tierschützer vor Ort durchsetzen, dass die Hunde am Leben gelassen wurden, da sie (die Tierschützer) die Betreuung für die Dauer des Urlaubs übernahmen. Jedoch war die Gefahr groß, dass die Hunde nach Ablauf der Frist doch getötet würden und so versuchte man, sie irgendwie dort heraus zu bekommen, was auch gelang.

Floyd war einer dieser Hunde und ich beschloss, ihn vorübergehend als Pflegehund aufzunehmen. Ich wusste nichts über ihn und hatte nur ein Bild dieses abgemagerten Hundes gesehen und auch die spanischen Tierschützer konnten keine Angaben machen, da sie ihn ja nur kurze Zeit betreut hatten.

So kam er also nach Deutschland und brachte nicht nur einen Haufen Flöhe sondern bedingt durch seine Vorgeschichte auch eine Menge Probleme mit sich. Floyd hatte offensichtlich noch nie im Haus gelebt und war nicht stubenrein. Er kannte nicht viel und reagierte in vielen Situationen äußerst unsicher, wobei er dann auch gern mal versuchte, zuzuschnappen. Trotzdem meinte er aber hin und wieder, seinen Job als Hund erledigen zu müssen, und so konnte es anfangs schon mal passieren, dass er zB Besucher völlig unvermittelt auf dem Weg zur Toilette gestellt hat. Er hatte schreckliche Angst, allein gelassen zu werden und es war intensives Training erforderlich, bis auch das kein Problem mehr für ihn darstellte.

Es war nicht immer einfach mit ihm, aber er hat alles gelernt, was er lernen musste. Und da Baba so überaus glücklich mit ihm war, wurde auch bald klar, dass er bleiben durfte und wir keinen neuen Platz mehr für ihn suchen würden.

Floyd hat leider nicht mehr viel Zeit gehabt. Ein Jahr und einen Tag nach seiner Ankunft in Deutschland musste er eingeschläfert werden.

Dein Aufenthalt hier war leider viel zu kurz – ich hoffe, Du hast ihn trotzdem genossen!

 

Baba

BabaBaba kommt aus der gleichen Tötungsstation wie Floyd. Sie wurde abgegeben, weil sie angeblich nicht zur Jagd taugte. Wer weiß, wie spanische Jäger mit ihren Hunden umgehen, der weiß, dass sie noch Glück gehabt hat, überhaupt abgegeben worden zu sein.

Die Entscheidung, mein Hund zu werden hat übrigens eindeutig Baba getroffen – nicht ich. Sie kam mit einigen anderen Hunden aus Spanien und sollte auf einen Gnadenhof in Norddeutschland kommen. Auf dem Transport dorthin lernte ich sie kennen und sie hat es mit dem ihr eigenem Charme innerhalb kürzester Zeit geschafft, sich in mein Herz zu schleichen. Nachdem der sogenannte Gnadenhof sich als absolut unakzeptabel herausstellte war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie bei mir einzog.

Baba bestand anfangs nur aus Angst. Angst vor allem und jedem, besonders aber vor Männern, tiefen Stimmen, Hüten, Stöcken, geschlossenen Räumen und leisen Geräuschen. Eine einzige unbedachte Bewegung konnte ausreichen, dass sie am ganzen Körper schlotterte oder sogar unter sich machte. Es hat Wochen gedauert, bis sie sich überhaupt getraut hat, ein Schweineohr zu fressen. Und niemand kann sich vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als sie zum ersten (und einzigen) Mal ein Stückchen Wurst geklaut hat. Es war einfach unglaublich toll zu sehen, dass dieser Häufchen Elend sich traute, einen eigenen Willen zu zeigen und sich etwas nahm.

Offensichtlich hatte sie bereits einen Schlaganfall, anfangs konnte sie ihren Kopf überhaupt nicht gerade halten und - (ich will hier nichts beschönigen) - vielleicht hat sie auch einen ganz ganz klitzekleinen Schaden im Hirn davon getragen – die Schlauste ist sie jedenfalls nicht. Aber das macht nichts.

Baba ist ein Schaf im Hundepelz, ein sanftmütiges Lamm, für das Aggressivität ein Fremdwort ist. Und es ist einfach schön zu sehen, wie sie zu einem agilen, aktiven Hund wird, sobald sie ihrer Leidenschaft, dem Rennen und Schnuppern, nachgehen darf.

Im Umgang mit anderen Hunden erstaunt sie mich immer wieder. Sie schafft es innerhalb kürzester Zeit, auch den aufgeregtesten Junghund zu beruhigen und hat noch nie mit irgendeinem Artgenossen Ärger bekommen. Als Floyd anfangs Angst hatte, die Treppen herunter zu gehen, hat sie seine Panik sofort erkannt und ist 20 Minuten lang immer wieder vor ihm die Stufen herunter gegangen, um ihm zu zeigen, wie man das macht. Das hat sie so lange wiederholt, bis er mit ihr herunter gegangen ist. Ab da hatte er nie wieder Probleme mit Stufen.

Leider ist Baba mittlerweile fast taub und die Augen funktionieren auch nicht mehr so gut. Aber sie genießt ihr Leben und wenn’s um die Wurscht geht, wickelt sie immer noch jeden um den Finger

 

Akademie Schnauze - Hundeschule u. Hundetraining im Saarland in Saarbrücken, Neunkirchen u. Dudweiler. Unser Angebot: Coaching für ein starkes Team - ihr persönlicher Hundecoach u. Hundetrainer. Einzeltraining, Intensivtraining, Verhaltenstherapie (Kynotherapie) bei Problemverhalten wie z.B. Stereotypien oder Aggression oder auch Starthilfe bei der Eingliederung ihres Hundes nach einem Umzug oder wenn Ihr Hund aus dem Tierheim kommt. Weiterhin bieten wir verschiedene Trainigsformen entsprechend der Altersgruppe der Hunde und der Interessenslage. Beispiele hierfür sind: Welpengruppe, Welpenstunde, Junghundegruppe, Grundgehorsam, Clickertraining oder auch das Anti-Jagd-Training bei unerwünschtem Jagdverhalten der Hunde.

Mithilfe meiner Ausbildung zur Fachfrau für Hundeerziehung und Kynotherapie biete ich Ihnen ein qualifiziertes Hundetraining, Beratung und Hilfestellung bei der Hundeausbildung. Weiterhin bin ich der richtige Ansprechpartner, wenn Sie Hilfe und Unterstützung bei Problemverhalten Ihres Hundes suchen. Dabei ist die Kynotherapie (Verhaltenstherapie für Hunde) meist der richtige Ansatz.

Das Angebot der akademie Schnauze umfasst somit die gängigen Trainingsformen vom Üben der Leinenführigkeit als Hundetrainer bis hin zur Behandlung von Agressionsverhalten als Hundepsychologe.